IPhone App’s selber kreieren

So einige träumen davon, mit einer eigenen IPhone den großen Reibach zu machen. Für Anfänger bedeutet dies aber viel Disziplin und eine lange Vorbereitungsphase. „Neueinsteiger werden es schwer haben, bei Null zu beginnen“, so der Programmierer Frank Pütter in Hagen über seine ersten Versuche zur eigenen App. 3 Monate des Lernen und Testens habe er gebraucht, um überhaupt mit der eigentlichen Entwicklung zu beginnen und das, obwohl er bereits mehr als 25 Jahre Erfahrung als Softwareentwickler habe. Seine iPhone-Anwendung „Dauerkarte“ begleitet Fußballfans von Spieltag zu Spieltag durch die Saison.

Bild: pixelio.de

In seinem Ratgeber „iPhone-& iPad-Programmierung für Einsteiger“ nennt Fachbuchautor Ingo Böhme die Voraussetzungen für die Entwicklung solcher App’s. „Nötig dabei seien ein Mac-Computer, einen Entwickler-Account bei Apple und das Entwicklungssystem für Apps. Dieses Software Development Kit (SDK) gibt es kostenlos. Erst wenn man eine Anwendung im App Store von Apple anbieten will, muss man sich bei einem Entwicklerprogramm anmelden, was 99 Dollar (rund 76 Euro) im Jahr kostet.“ Lektionen in der Apple-Programmiersprache XCode sollte man in den ersten vier bis sechs Monaten ausgiebig lernen. „Die Erfahrung in einer objektorientierten Programmiersprache wie C++ oder Java ist extrem hilfreich“, erklärt Pütter.

Angeblich soll man dann das SDK ganz intuitiv bedienen können. „Zum Beispiel lassen sich beliebig Schaltflächen für die Oberfläche der eigenen App erstellen. Mit wenigen Code-Zeilen bestimmt der Entwickler, was passieren soll, wenn diese Schaltflächen auf dem Touchscreen berührt werden.“ Dabei gibt es noch eine Vielzahl von Bedienungselementen, die auch die Möglichkeit bieten, Software fürs iPad zu programmieren. Ist die Anwendung erstmal fertig, wird diese in einem Simulator getestet, dabei sieht man am Computer wie diese auf Eingaben des Benutzers reagieren würde. Wenn soweit alles funktioniert, muss man die App bei Apple anmelden und auf die Untersuchung warten, die alles entscheidet.

Quelle: n-tv.de

4 Reaktionen zu “IPhone App’s selber kreieren”

  1. marionaise

    Wann kommt denn endlich eine iphone/ipad/andriod app? Die mobile jappy version ist einfach nicht mehr zeitgemäss.

  2. this_is_maurice

    bin auch gespant

  3. beautiful-women

    hallo das würde mich auch mal intrssieren

  4. Keemo

    Die Mobile Jappy Seite wurde ja inzwischen überarbeitet und auf einen aktuelleren Stand gebracht 🙂

    Auf die Frage nach einer zusätzlichen App,
    könnte euch vllt. die Com „Jappy Mobile Testerfahrung“ weiter helfen.

    Im dortigen Forum werden explizit Probleme/Fragen und auch Hilfestellungen geleistet 🙂

    Ob eine zusätzliche App -den- Nutzen bringt,
    den nicht ein alternativer Browser wie Opera Mobile 11 (gibt es für alle aktuellen Handy-Betriebssysteme) besitzt,
    sollte jeder persönlich für sich entscheiden.

    Meinerseits sehe ich selber keinen wirklich besseren Nutzen,
    sei es an der GUI (also der Oberfläche) oder aber auch den Mehrwert, den diese meines Empfindens nicht besitzt.

    Der Android Messenger für Jappy ist zwar gut aufgebaut und ich schätze auch sehr, die Arbeit die dahinter steckt von den Programmierer(n) –
    doch in Zeiten, wo Pads und Handys eigentlich einen reibungslosen Ablauf in der Darstellung wie im Desktop-Browser liefern und auch garantieren, finde ich eine zusätzliche App (bisher zumindest) nicht als wirklich nötig.

    Für ältere Handys gibt es ja:
    http://www.jappy.mobi/

    Für die Handys die JavaScript beherschen
    (sollten eigentlich alle Handys der letzten 3 Jahre im Middle-Segment) die bekannte:
    m.jappy.de

    dienlich sein 🙂

    Jene ist ja ähnlich wie eine App aufgebaut > wenn man sich die Buttons auf der mobilen Seite anschaut, welche sogar auf kleineren Displays (wie beim Sony Ericson X10 Mini) eine gute Auflösung, Skalierbarkeit und Darstellung ermöglichen.

    Handys mit größeren Displays wie das HTC Desire, oder das Iphone und Nachfolger, besitzen meistens schon vorne rein die Kapazität und Arbeitsspeicher auch große Datenmengen und Bilder reibungslos zu verarbeiten.

    So das ich auch hier denke, das nicht unbedingt eine App gebraucht wird (persönliche Meinung).

    Vielleicht ändert sich ja auch mal meine Meinung dahin (etwa durch Dritte),
    wenn es sachliche Standpunkte gibt, die dafür sprechen (mir aber momentan nicht einfallen).

    Persönlich glaube ich eher, das ein höherer Nutzen besteht,
    wenn man auf Opera Mobile wechselt (sofern das eigene Handy unterstützt wird und auch genügend Leistung besitzt.
    Mit einem betagten Nokia 5800 was ich besitze (welches auch seine Jahre auf den Buckel hat) habe ich selber gute Erfahrungen mit beiden Browsern gemacht).

    Vielleicht wäre das für euch was? (:

    Kleine Anmerkung:
    Opera Mobile stellt die Seiten so das, wie man sie im Browser sehen würde.

    Für alle die sich Sorgen um die Datenmengen machen (zbsp.jene die nur einen Volumentarif besitzen),
    lege ich Opera Mini ans Herz.

    Unterschied zur Mobile Variante ist, dass man mit Opera Mini keine direkte Verbindung zum Internet hat,
    sondern über einen Server der Opera-Softwarehersteller in das weltweite Netz gelangt. 🙂

    Alle Daten werden also nicht direkt auf das Handy übertragen, sondern laufen über einen speziellen Server.

    Dieser Server bereitet zum Beispiel Bilder mittel spezieller Methoden auf,
    damit diese auf einem Anzeigegerät mit einer kleinen Oberfläche trotzdem ohne Qualitätsverlust angesehen werden können.

    Zudem komprimiert dieser Server die Daten, weshalb eine schnellere Übertragungsrate erreicht wird.

    Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die aufbereiteten Daten weniger Rechenleistung benötigen,
    welche auf einigen älteren Handys sowieso nur begrenzt zur Verfügung steht.

    Downloaden könnt ihr euch jenen (sofern ihr diesen noch nicht besitzt oder mal antesten wollt unter), in dem ihr mit eurem internen Handybrowser:

    „m.opera“ (ohne Anführungszeichen)

    aufruft.

    Greezis, Keemo

Einen Kommentar schreiben