Annehmen oder Ablehnen? – Wenn der Lehrer netzwerken will

Das hat wahrscheinlich schon jeder erlebt. Man bekommt eine Freundschaftsanfrage von jemanden, den man vielleicht nicht unbedingt als Freund sieht. Da muss man schonmal überlegen, denn wenn es beispielsweise der Lehrer oder Chef ist. Was soll man da machen? Für die einen ist sein soziales Netzwerk eher privater Spaß und man möchte nicht, dass sein Chef alles mitbekommt, andere sehen das vielleicht nicht so eng.

Gerd Altmann / pixelio.de

Gerd Altmann / pixelio.de

Barbara Buchegger von der Initiative „Safer Internet“ rät: „Lehrer zum Beispiel sollten das tun, wofür sie pädagogisch stehen. Manche würden per Facebook als Vertrauensperson zur Verfügung stehen wollen, andere hingegen sehen das soziale Netzwerk als ihren privaten Bereich an.“ Eine Umfrage von Buchegger hat ergeben, dass ca. 35% der Lehrer soziale Netzwerke nutzen und größtenteils auch mit ihren Schülern ‚befreundet‘ sind. Allerdings sollte auch hier eine scharfe Grenze zwischen Privatem und Beruflichem gezogen werden.

Über die Privatsphären-Einstellungen kann man immer einstellen, welche Inhalte für bestimmte Personen angezeigt werden sollen und welche nicht. Wer soziale Netzwerke eher privat nutzt, bei einer Kontaktanfrage aber niemanden brüskieren möchte, sollte seine Profil-Einstellungen entsprechend bearbeiten.

Quelle: die presse

4 Reaktionen zu “Annehmen oder Ablehnen? – Wenn der Lehrer netzwerken will”

  1. BoOm__

    weil ich das neue jappyblog.de besser finde…..^^

  2. sarastro1618

    In einem sozialen Genetzwerke ist mein früherer Klassenlehrer einer meiner Kontakte. Ob mir das früher so rechtgewesen wäre…?

    So kann er aber wenigstens zuweilen sehen, was ich mit seinem Fach (Deutsch) anfange. Ist vielleicht also garnicht so schlecht.
    Obwohl: Heute rettet es mich notentechnisch auch nicht mehr. 😮

  3. DJ Berlin

    Habe es auch schon mehrmals erlebt das mich der Chef ,,adden´´ wollte…
    Was mache ich wenn ich krank bin? Offline gehen?

    Man sollte es sich 3x überlegen, ob man die annimmt.

  4. Sannay

    Für mich wäre das tabu, jemanden anzufragen, der mein Schüler oder untergeordneter Kollege ist. Diese Netzwerke laufen nach ihrem Charakter für mich unter Privatleben und Privatleben ist privat. Meine Neffen und Nichten managen z. B. ihre Freizeitaktivitäten über Facebook. Ich glaube nicht, dass ihre Klassenlehrer das wissen müssen, wann sie aufs Oktoberfest gehen und wer sich einen zu viel gegeben hat.

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