Soziale Netzwerke als Notfall-Kontakt Möglichkeit


Am 11. März erschütterte ein Erdbeben der Stärke 8,8 Japan, gefolgt von einer 10 Meter hohen Welle, die weitreichende Zerstörungen nach sich zog. Nach weiteren heftigen Nachbeben, wächst nun die Angst vor einer atomaren Katastrohpe. Das Kernkraftwerk in Fukushima ist sehr stark beschädigt und es vergeht kein Tag, an dem nicht von einer weiteren Explosion berichtet wird. Im Reaktor klaffen bereits große Löcher und in mehreren droht eine Kernschmelze. Es werden immer höhere Strahlungswerte gemessen. Die Zahl der Opfer steigt weiter.

Bei Katastrophen wie der aktuellen in Japan, als auch den vorherigen in Haiti 2010 oder dem Tsunami 2004, werden Soziale Netzwerke immer wichtiger, um vermisste Personen zu finden oder sich um die allgemeine Situation zu informieren. Wenn die Telefonnetze zusammenbrechen, schaffen es viele doch noch über die Communities Kontakt zu Familienangehörigen aufzunehmen. „Auch für das Ausland war das Internet der Hauptkanal für Familien, Freunde und Arbeitskollegen, um Kontakt nach Japan herzustellen. Twitter, Youtube und Skype waren dabei einmal mehr die am meisten benutzten Medien.“

Vor allem über Twitter verbreiten sich die Nachrichten besonders schnell und sei oftmals die einzige Kommunikationsschiene zu Verwandten, Freunden und Kollegen vor Ort. Allerdings sei die Meldungslage über die Atomgefahr etwas weniger ausführlich. Diesbezüglich würden sich die Japaner eher bedeckt halten.“ Wie groß die Suche nach objektiver Information war, zeigte die Website der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien: Deren Homepage www.iaea.org brach unter dem Ansturm der Besucher vorübergehend zusammen.“

Hilfe und Informationen findet man auch bei Google. Bei der extra eingerichteten Seite www.google.com/crisis, die Warnungen, Nachrichten, Verkehrsinformationen und andere wichtige Links sammelt, kann man nach Personen gezielt suchen. Bei Youtube gibt es einen ähnlichen Dienst. Youtube.com/Citizen sammelt alle hochgeladenen Videos zum Thema.

Quelle: derstandard.at

Wer spenden möchte, findet hier helfende Informationen: spenden.de

5 Reaktionen zu “Soziale Netzwerke als Notfall-Kontakt Möglichkeit”

  1. pedator92

    Auch großer vorteil es ist kostenlos;) es geht auch schneller als eine sms

  2. neumann123

    twitter ist fuer mich der schnellste nachrichtentraeger, gerade auch wenn ich unterwegs bin.

  3. Doreen1962

    Ich finde es sehr traurig was in Japan passiert ist.Es sollte uns allen zu denken geben .Denn wir sind alle nur Gast auf dieser Erde.

  4. josh21

    Wir brauchen die Erde,die Erde braucht Uns nicht.

  5. Sannay

    Man sieht es grade wieder am Beispiel Türkei, dass die sozialen Netzwerke geradezu ein Garant für Meinungsfreiheit zu sein scheinen. Dem gegenüber steht auch die Schattenseite: Auch über Pseudonym sind die User nachverfolgbar und wo jemand unbedingt angebliche Terroristen finden will kann er hier aus dem Vollen schöpfen. Bleibt also am Ende die Frage, zu welchem Preis wir diese Freiheit (die wir eigentlich nicht brauchen; wir können auch rausgehen mit den Nachbarn reden oder Briefe ans Ministerium schreiben und Unterschriften sammeln) erkaufen.

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