Studie: 12- bis 19-jährige nutzen bewusst Privacy-Optionen in sozialen Netzwerken

Jedes Jahr wird mit der Jim-Studie eine Basisstudie zum Umgang der Jugendlichen mit Medien und Informationen durchgeführt. „Neben einer aktuellen Standortbestimmung sollen die Daten zur Erarbeitung von Strategien und Ansatzpunkte für neue Konzepte in den Bereichen Bildung, Kultur und Arbeit dienen.“

Das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und liefert auch oft problematische Aspekte bezüglich des Datenschutzes. Allerdings sind sich die Jugendlichen durchaus der Gefahren im Internet bewusst.“Während allerdings in der öffentlichen Wahrnehmung mehr „Grooming“ und sexuelle Anmache in der Diskussion stehen, sind aus Sicht der Jugendlichen eher Abzocke und Datenmissbrauch/-manipulation sowie Viren das Problem.“ Täglich 138 Minuten verbringen Jugendliche ca. täglich im Internet und nutzen in dieser Zeit soziale Netzwerke zum Austausch. “ Jeder Zweite zwischen 12 und 19 Jahren loggt sich täglich in seiner Online-Community ein, die meisten von ihnen sogar mehrmals täglich. Zwei Drittel der jugendlichen Onliner haben Fotos oder Filme von sich ins Netz gestellt, jeder Vierte hat dort seine Instant Messenger Kontaktdaten gepostet.“

Die Befürchtungen, die man noch Anfang des Jahres hatte, werden mittlerweile widerlegt, denn Jugendliche haben dazugelernt. Die Tendenz persönliche Daten im Internet zu verbreiten ist im Gegensatz zum Vorjahr rückläufig. Immer mehr Jugendliche nutzen die Möglichkeiten der Privacy-Optionen um die Daten nur für einen bestimmten Personenkreis sichtbar zu machen. Für die repräsentative Studie wurden im Frühsommer diesen Jahres 1208 Jugendliche telefonisch befragt.

Bei Jappy gibt es zum Schutz der Jugendlichen noch einen automatischen Kontaktfilter, die alle unter 18 vor fremden Kontaktanfragen schützt. Darüber hinaus können nur Jappy Mitglieder diese Profile einsehen.

Wer Lust hat, sich die vollständige Studie anzusehen, findet sie hier.

Quelle: wuv.de

4 Reaktionen zu “Studie: 12- bis 19-jährige nutzen bewusst Privacy-Optionen in sozialen Netzwerken”

  1. bricoleur

    ein automatischer kontaktfilter…… bei jappyaner die sich als mind. 14 jährige ausgeben müssen

  2. daniel kowalczik

    das finde ich auch gut so bei den neuen funktionen die es gibt und es gibt ja viele schwarze schaffe da draussen wie man ja weiß

  3. serious

    Keiner „muss“ sich als 14 „ausgeben, Jappy ist erst ab 14 erlaubt. Leider gibt es keine eindeutige Nutzerverifizierung, so dass nur bei begründeten Verdachtsfällen nachgehakt wird, ob der User auch wirklich 14 ist.
    Genauso halbehrzig sind die getroffenen Schutzmassnahmen im Artikel zu sehen.
    Da bei niemandem das Alter bei Anmeldung geprüft wird, kann sich auch ein 48jähriger als 16 ausgeben und entsprechend mit Jugendlichen unter 18 kommunizieren.
    Was wirklich fehlt ist eine eindeutige Nutzerverifizierung.

  4. Sannay

    Ich bin froh dass es bei jappy keine solchen Verifizierungsmaßnahmen wie z.B. bei Facebook gibt wo man z.T. Handynummern und Personalausweiskopien braucht, die dann igendwo im Netz versinken und man nie weiß ob sie nicht eines Tages missbraucht werden. Ich betrachte das hier als Chat- und Spieleplatform und mit einigen meiner Kontakte würde ich mich ohne Weiteres im rein freundschaftlichen Rahmen auch mal verabreden. Ich bin allerdings schon weit über 14 und weiß so in etwa, auf was ich achten muss, damit ich nicht unter die Räder komme. Kindern und Jugendlichen, die hier teilnehmen, sollte statt strengen Verboten besser eine ausführliche Anleitung zur Verfügung stehen. Und – bitte! – die Eltern sollten ein wenig besser auf ihre Kids achten.

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