Sollen Eltern die Handynutzung ihrer Kinder überwachen können?

Angelina Ströbel / pixelio.de

Golem.de berichtet über einen Anbieter für SIM-Karten, der das für Eltern in Großbritannien jetzt möglich macht. In Großbritannien besitzen über 90 Prozent der Jugendlichen ein Handy oder Smartphone. Ähnlich hoch ist die Zahl übrigens auch in Deutschland mit 96% (JIM 2011).

SMS lesen, neuen Kontakten zustimmen und sogar ablehnen, das Handy sperren – in Großbritannien bietet der Dienst Benilo Eltern eine Rund-um-die-Uhr Überwachung ihrer Kinder. Für umgerechnet ca. 5 Euro im Monat.

Begründet wird das Angebot mit mehr Sicherheit. Eltern könnten ihre Kinder vor Kostenfallen schützen oder sogar vor Cyber-Mobbing bewahren. Die Steuerung der Software ist für Eltern über ein Web-Interface möglich. In Deutschland gibt es einen solchen Dienst bislang nicht. Datenschützer sehen durch so eine umfassende Kontrollmöglichkeit vor allem die Privatsphäre in Gefahr.

Es ist verständlich, wenn Eltern ihre Schützlinge vor Problemen bewahren wollen. Doch wie weit sollen Eltern dafür in die Privatsphäre ihrer Kinder eingreifen dürfen?
Was meint Ihr dazu?

Quelle und weitere Informationen:
golem.de

15 Reaktionen zu “Sollen Eltern die Handynutzung ihrer Kinder überwachen können?”

  1. Lali Blümchen

    Ich finde es nicht gut. Auch wenn Eltern sich sorgen machen. Dann können sie ja jede woche mal den sms Verlauf oder die Anruferliste kontrollieren.

  2. caro

    Ich finde, das nicht gut. Das ist ein starker Eingriff in die Privatsphäre, Kinder sollten sowieso erst dann ein Handy haben wenn sie mit sowas umgehen können, also so mit 12 oer 13 jahren

  3. Jenny

    ich find es überheupt nicht gut ! ich würd es auch nich zulassen das meine eltern mein handy kontrolieren… ich hab mit 9 oder 10 mein handy bekommen und find es nicht schlimm wenn man früh ein handy bekomt aber das würde mit der kontrolle viel zu streng sein…

  4. marci

    ich finde es sehr gut, sollte in deutschland auch eingeführt werden,
    eltern tragen für alles die verantwortung, also sollte dennen auch die möglichkeit gegeben sein dies zu kontrolieren.
    ob nun der Staat dies überwachen will (vorratsdatenspeicherung) oder die eltern das machen. ein der privatsphäre wird eh eingegriffen.

  5. Leonie

    Ich find es nicht gut! Jeder sollte seine eigene Privatsphäre haben & diese sollte auch von den Eltern berücksichtigt werden.

  6. Elodie

    Ich finde es gar nicht gut, denn auch Kinder/ Jugendliche haben irgendwo ihre Privatsphäre & ich denke einfach, es ist scho lange nicht mehr so, dass man den Eltern sein größtes Geheimnis erzählt, sondern seiner Besten Freundin oder Besten Freund. Klar bis zu einem gewissen Alter ( ca. 14 ) sollte man auch mal einen Blick als Erziehungsberechtigter drauf werfen dürfen, aber wenn das Kind sagt ich möchte nicht, dass du meine Nachrichten liest, sollten dies auch die Eltern respektieren !

  7. Gabi

    Kommt auf Altersklasse an würd ich sagen.Unter 14 jahre is es agebracht öfters ma zu Kontrulieren.Ab 14jahr kann man es auch,aber im beisein des kindes,heißt auch wieder vertrauenssache.Warum?weil es zu viel Jugendliche gibt,die auf ihre Händys das drauf haben,was nicht sein darf

  8. Jennifer

    nein find ich nicht gut !! ich bin erst 12 und würde es niemals zulassen. ich möchte meine privatsfähre haben und ich find nicht das es man erst ab 14 lassen sollte…!

  9. Lutz

    Ich bin dafür, daß Eltern die Handys Ihrer Kids überwachen können.

  10. Nico

    Also ich denke ja wenn es erforderlich ist und sich im Rhamen hält auch wenn ich der Meinung das die privatsfä. erhalten bleiben soll ,aber es ist an den Eltern die Aufklärung der Gefahren in den neuen Medien also dem www. mit ihnen zu besprechen

  11. Cindy

    Ich bin auch nicht damit einverstanden, denn irgendwo müssen Eltern ihren Kindern auch Vertrauen, wenn sie dieses nicht tun, dann sollten sie ihren Kindern kein Handy kaufen und schenken.
    Mein Sohn ist 12 Jahre er hat sein Handy mit 10 bekommen allerdings hat er dieses nur mitbekommen wenn er nach draussen zum spielen gegangen ist.
    Er bekommt es nicht mit in die Schule, allerdings habe ich ihm auch nur eine Prepaidkarte gekauft so lernt er damit umzugehen.
    Auch wenn mein Kind noch keine 14 Jahre ist konrolliere ich das Handy nicht, da ich vertrauen zu meinem Kind habe.

  12. Werni

    Dieses ist nur ein Angebot von vielen, wo Überwachung als Allheilmittel angesehen wird. Das ist aber falsch!

    Zwischen Eltern und Kindern sollte ein Vertrauensverhältnis besetehen, so dass Kinder mit allem, was sie nicht verstehen, zu ihren Eltern kommen und fragen können. Anstatt die handydaten der Kinder durchzulesen, sollten Eltern einfach mal mit ihren Kindern reden und sich Zeit für diese nehmen – dann brauchts keine Überwachung.

    Leider werden viele heute schon dahingehend erzogen, dass Überwachung als selbstverständlich hingenommen wird. Das ist nicht nur falsch, sondern dumm, und gefährdet am Ende unsere Demokratie und Freiheit. Das beginnt damit, dass man an der Kasse mit der Frage nach der Paybackkarte genervt wird, geht über RF-IDs in Konsumgütern und endet bei der Vorratsdatenspeicherung.

    Wer ein bisserl Grips im Kopf hat, braucht das alles nicht, bzw. entzieht sich diesem.

  13. Bungee

    Irgendwie finde ich die Sorge der Eltern zwar nachvollziehbar, aber ich denke nicht, dass das gut für die Kinder ist. Wenn die Eltern gern in ihrem Babyfon eine Kamera haben um das Baby immer im Auge zu haben (http://www.euronics.de/produkt/Haushaltsgeraete)sehe ich da kein Problem, aber das Handy ist ein Privatbereich, den braucht jeder Mensch. Wenn das den Kindern von klein auf abgewöhnt wird, werden wir eine völlig Paranoide Gesellschaft.

  14. GB Pics

    Eltern sollten immer die Tätigkeiten der Kinder überwachen, sei es im Internet oder das Handy. Kinder sind nun mal keine Erwachsenen und machen fehler oder tappen leichter in Abzock Fallen. Am Ende haften die Eltern dafür. Also wer pflichtbewußt ist sollte meiner Meinung nach sien Kind überwachen.

  15. Sannay

    Es ist doch sowieso nur noch eine Frage der Zeit, bis all diese Daten zentral gespeichert werden und für jeden Berechtigten und den der sich dafür hält abrufbar sind. Dann werden wir mit einer nostalgischen Träne im Auge einen alten Tatort-Krimi aus dem Jahr 2013 ansehen und sagen: „Wie mühsam war das damals noch herauszufinden, wer der Täter war! Heute hat man das innerhalb von Sekunden aus der Datenbank gefischt“. Und mit dem Boom an Strafgefangenen jeglicher Kategorie hat sich ein neuer Industriezweig entwickelt, der die Arbeitslosenquote halbiert hat 😀

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