Sind deine Passwörter sicher?

Gerd Altmann / pixelio.de

Passwörter sollen regelmäßig geändert, nicht mehrfach verwendet werden und eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben enthalten – im Grunde weiß man ja über die wichtigsten Voraussetzungen für ein sicheres Passwort-Management Bescheid. Das erfordert Zeit und eine gute Organisation – doch wer hält sich eigentlich daran?

Laut einer vom Bundesverband für Informationswirtschaft, Technologie und neue Medien e.V. in Auftrag gegebene repräsentativen Forsa-Umfrage wechselt nur jeder sechste Internetnutzer regelmäßig seine Passwörter, über 40 Prozent – und damit fast die Hälfte – ändert sie nie. Auch die Passwörter selbst sind häufig unsicher und werden gleichzeitig für verschiedene Portale genutzt.

Immer mehr Dienste werden ins Netz verlagert und erfordern zur Nutzung eine Registrierung mit Passwort: Bestellungen abwickeln, Konten verwalten, Kommunikation mit Freunden und Familie. Gleichzeitig steigt die Computerkriminalität in Deutschland – unsichere und damit leicht zu knackende Passwörter werden ausgenutzt, um persönliche Daten auszuspähen.

Um das Bewusstsein für diese Problematik zu schärfen und Tipps im Umgang mit Passwörtern zu geben, veranstaltet WEB.DE heute gemeinsam mit N24 und Südwest Presse einen „Tag der Passwort-Sicherheit“.

Tipps für sichere Passwörter

  • keine Namen verwenden, egal ob der eigene, von Freunden oder Prominenten
  • verschiedene Passwörter für verschiedene Dienste
  • Benutzername und Passwort sollten nie gleich sein
  • Passwörter nicht unverschlüsselt auf der Festplatte oder im Web speichern
  • Nicht an unsicheren Orten in der Nähe des PCs aufbewahren, z.B. unter der Schreibtischunterlage
  • keine Buchstaben- oder Zahlenfolge, die der Reihenfolge auf der Tastatur entspricht, z.B. „12345“ oder „asdf“
  • Kritische Passwörter regelmäßig, z.B. monatlich, ändern.
  • ein ideales Passwort ist in keinem Lexikon oder Duden zu finden
  • Passwörter sollen mindestens 8 Zeichen lang sowie eine Kombination aus (Groß-)buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen enthalten
  • Beim Surfen in ungeschützten Drahtlosnetzwerken und an fremden Computern nur mit äußerster Vorsicht wichtige Passwörter verwenden

Quelle und weitere Informationen:
WEB.DE: Tag der Passwort-Sicherheit
Südwest Presse: Passwort-Checktool

Jappy Wiki: Rund um das Thema Passwort

 

6 Reaktionen zu “Sind deine Passwörter sicher?”

  1. Zwo

    Hier könnt Ihr testen, ob euer Passwort „wirklich“ sicher ist.
    WICHTIG: Bitte NICHT das exakte Passwort angeben!

    https://passwortcheck.datenschutz.ch/check.php?lang=de

  2. GB Pics

    Ich nutze immer den Passwort Generator von gaijin.at. Bin der Meinung sicherer gehts dann nicht mehr. Für alle die auch einen Sicherheitskomplex haben, hier der Link zum Generator:

    http://www.gaijin.at/olspwgen.php

  3. Bungee

    Angeblich hat doch sogar der Diktator von Syrien 12345 als Passwort für sein persönliches E-Mail-Konto benutzt, was von der Opposition hämisch ausgebreitet wurde. Ansonsten gilt aber: Jedes Passwort ist knackbar, wenn man Zeit und Ressourcen hat.

  4. GB Bilder

    Also verwende immer einen Trick. Man denkt sich einen Satz aus, zmu Beispiel: Ich liebe es um 10 schlafen zu gehen. und nummt immer die anfangsbuchstaben: Ileu10szg. so hat man alle zeichen drin und da PW ist sicher. Auch Groß und Kleinschreibung beachte ich dabei! und der Punkt am Ende des Satzes ist mein Sonderzeichen. So merkt man sich die PW auch leichter.

  5. McCoffee

    Gross und Kleinschreibung beachten? Klar bei Falscheingabe bei Jappy erscheint auch manchmal Hinweis Gross-und Kleinschreibung.. gestern erst erlebt..

    Aber sorry bei Jappy ist es doch egal ob man Gross oder Kleinschreibt.. die Passwort-Kontrolle berücksichtigt dies nicht.. darum ist auch hier oben der Hinweis ein Witz, solange Jappy wohl keinen Wert darauf legt… Bitte informiert die User mal darüber (statt Sand in die Augen zu streuen), damit sie anders auf die Sicherheit Ihrer Passwörter achten können – Danke!

  6. Katharina

    @McCoffee
    danke für den Hinweis, das war leider etwas missverständlich ausgedrückt und wurde nun korrigiert.
    Bei der Wahl des Passwortes bei Jappy gibt es die Möglichkeit, Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu kombinieren – eine Passwort-Kombination daraus bietet bereits hohe Sicherheit. Eine plötzliche Umstellung auf eine Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung hätte zur Folge, dass sich viele User von einem Tag auf den anderen nicht mehr einloggen könnten – und würde zu großer Verunsicherung führen.
    Am Rande bemerkt schützt Jappy durch die Verwendung von Pseudonymen in der Community schon dadurch die persönlichen Daten von Usern. Und vermutlich gibt es für Hacker „lohnenswertere“ Ziele als eine durch Pseudonyme geschützte Community.
    LG Katharina

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